Alexander

Mikme Microphone Silver: Das Immer-dabei-Mikrofon im Festival- und Podcasteinsatz

Ich war lange auf der Suche nach einer kompakten und gut klingenden “Immer dabei” Podcastlösung. Nach einigen Experimenten habe ich mit dem Mikme Microphone Silver wahrscheinlich das ideale Werkzeug dafür gefunden.

Das Mikme Microphone Silver

Das Mikme Microphone Silver ist ein kleiner schwarzer Block, ähnelt einer Kreuzung aus einem alten Transistorradio und einem Reiserasierer. 140 Gram Gewicht, Maße 7x7x3,5 cm. Eingebaut ist eine 2/3 Zoll Elekret-Kondensatorkapsel welche die direkt in einer im Mikme verbauten Spinne hängt. Technisch ähnelt die Kapsel eher denen professioneller Bühnen Mikrofone wie dem Shure Beta 87A oder dem Sennheiser E865 statt den weit kleineren Stereo Kapseln diverser Fieldrecorder wie z.B. den Zoom Modellen H1, H4N Pro, H5 oder H6. Das Mikme ist im Gegensatz zu den genannten Supernieren-Mikrofonen von Shure und Sennheiser eine Niere, der Sweet Spot ist daher ein gutes Stück breiter. Ich habe die 8Gb Variante im Einsatz, die auch in WAV aufnimmt. Ein etwas presiwerteres 4Gb Modell ist limiert auf Aufnahmen in M4A. Wer will kann sich für etwas mehr Geld die Gold Variante holen, die dann eine 1 Zoll Kondensatorkapsel bietet und 16Gb statt 8 Gb internen Speicher. Für das mobile Aufnehmen wollte ich das Mikme Microphone Silver, da es auf Sprache optimiert wurde und laut Matthias von Mikme etwas mehr für den rauen Ausseneinsatz geeignet ist: “Das Gerät ist leichter, und durch die geringe bewegte Masse der leichten Kapsel einfach unempfindlicher gegen Stöße. Die Silberkapsel hat nochmals selbst ein Gitter, dass sie gegen Staub und Feuchte und Wind schützt.” Der Nahbesprechungseffekt ist auch etwas weniger ausgeprägt. Gut für Interviews bei denen sich der Abstand vom Gesprächspartner zum Mikrofon auch mal schnell ändert.

Genug technisches Blabla! Ich zähle jetzt einfach ein paar Situationen auf, in denen ich das Mikme eingesetzt habe. Vorab noch mal das übliche “Full Disclosure”: Ich habe Mikme angeschrieben und gefragt ob ich das Mikme Microphone Silver reviewen kann. Ich habe das Mikrofon daher mit etwas Rabatt erhalten. Ich schreibe natürlich trotzdem wenn mich etwas nervt, keine Sorge. Der aktuelle Preis für das Mikme Microphone Silver mit 8Gb Speicher liegt übrigens bei 299 EUR.

Kurze Gesprächsrunde direkt nach dem Kino

Ich war kürzlich auf der Nippon Connection, einem der größten japanischen Filmfestivals der Welt, in Frankfurt am Main. Tolles Festival, immer einen Besuch wert, weiter zur Sache: Ich habe mit mehreren anderen Filmbloggern und Podcastern “We Are Little Zombies” gesehen, einen Film über den ich selbst ein wenig schimpfen, aber auch die Meinung Anderer hören wollte. Traditionell steht auf der Nippon Connection immer eine kleine Runde von Filmpodcastern und Bloggern direkt nach dem Film neben dem Mousonturm oder der Naxoshalle (die beiden größeren Veranstaltungsorte) und resümiert über das was es gerade zu sehen gab. 15 Minuten wird etwa geredet, das ganze dann direkt als Podcast aufgenommen. Normalerweise sammelt Thomas vom Podcast Urgestein SchönerDenken (nach 1000 Folgen darf man sich offiziell Urgestein nennen) die ersten Eindrücke akustisch mit einem Zoom H5 ein. Bei „We Are Little Zombies“ war Thomas leider nicht dabei (ich sag mal zum Glück für Thomas), daher startete ich diesmal selbst die Aufnahme mit meinem Mikme Microphone Silver. Den Bildbeweis könnt ihr ja sehen (bei der nächsten Aufnahme ziehe ich besser den Bauch ein).

Ich auf der Nippon Connection 2019 – Foto von Thomas von SchönerDenken

Zur Aufnahme machte ich nichts anderes als das Mikme einzuschalten, den REC-Button auf der Oberseite des Mikme zu drücken und das Mikme auf den jeweiligen Sprecher auszurichten. Dank einem neueren Firmware Update pegelt das Mikme den Gain automatisch und das klappte tatsächlich wunderbar. Es war etwas windig, aber ich habe den passenden Windschutz von Mikme/Movo aufgesetzt (kann man direkt bei Mikme bestellen). Windgeräusche sind also auch kein Problem gewesen. Das Mikrofon selbst habe ich, um es etwas angenehmer halten zu können, auf ein Pixi Ministativ von Manfrotto geschraubt. Zusammen mit der internen Spinne wurde die Kapsel souverän abgekoppelt, Griffgeräusche lagen somit bei null. Die Aufnahme hörte ich mit Sennheiser HD100 Kopfhörern ab. Das sind preiswerte, faltbare und sehr leichte Kopfhörer die ideal für das mobile Abhören geeignet sind. Wir waren zu sechst, ich moderierte das Gespräch und das Mikme nahm alles glasklar auf. In weniger als einer Minute war das Mikme ausgepackt und aufnahmebereit, und sofort danach verschwand das Mikme auch wieder in meiner Schultertasche. So soll’s sein!

Die Aufnahme könnt ihr weiter oben hören, die Version hier wurde rein mit Auphonic gelevelt (Österreichische Hard- und Softwarelösungen gehen hier Hand in Hand). Die Lautstärke wurde dabei auf 16 LUFS angehoben, die einzelnen Sprecherkommentare mit einem Kompressor angeglichen, Gesprächspausen etwas abgesenkt und unnötige Bässe per Lowcut-Filter entfernt. Rauschen oder Nebengeräusche wurden in der Aufnahme nicht gefiltert (Übrigens nur in der Version hier, bei der Veröffentlichung von SchönerDenken selbst liegt noch ein Filter drauf). Meines Erachtens klingt die Aufnahme sehr gut. Die Sprachverständlichkeit ist hoch, die Stimmen klingen natürlich und voll. Obendrein ist die Aufnahme frei von Störgeräuschen (ich höre weder Wind noch Griffgeräusche), der breite Sweet Spot des Mikme vergab auch schnelle Positionswechsel. Ich habe nach gehörten Tests des Mikme Golds das Gefühl, dass das Mikme Microphone Silver jetzt tendenziell etwas schärfer und kühler klingt, aber für reine Sprachverständlichkeit ist das nicht unbedingt schlecht.

Im Vergleich zu den Aufnahmen von SchönerDenken mit einem Zoom H5 würde ich behaupten, dass das Mikme tendenziell etwas offener und sauberer klingt. Sprecher wirken präsenter, Nebengeräusche treten etwas mehr in den Hintergrund. Die Aufnahmen sind mit dem Mikme nicht um Welten besser, aber das Mikme wirkt einfach weniger komprimiert. Bei der Handhabung verzeiht das Mikme übrigens Griff- und Windgeräusche weit mehr. Der H5 ist dafür besser zu halten, auch ohne extra Stativ, und kann natürlich ein paar andere Dinge dafür: Eingebautes Display, 4-Kanal Aufnahme, mehr manuelle Einstellmöglichkeiten und auswechselbare Mikrofonkapseln zum Beispiel. Ich persönlich würde nach diesem erfolgreichen Feldtest ein Mikme (egal ob Gold oder Silver) einem Field Recorder in der genannten Situation vorziehen.

Mobiler Spielpartner dank Bluetooth

Movo Windschutz, Mikme Tasche, Mikme Microphone Silver und Pixi Ministativ

Das Mikme hat jetzt noch ein wirkliches Ass im Ärmel: Per Bluetooth lässt es sich mit meinem iPhone verbinden (Android kommt noch) und ihr könnt dann direkt das Mikme steuern oder auch gleichzeitig auf dem iPhone aufnehmen. Das ist ungemein praktisch, auf die Art habe ich noch mehrere andere Aufnahmen auf der Nippon Connection gemacht. Beachtet aber nur, dass ihr mit dem Mikme Microphone Silver 8Gb alleine auch eine 24-bit 48Khz WAV Datei aufnehmen könnt (96Khz beim Mikme Gold) aber in der Parallelaufnahme mit dem iPhone auf ein 44,1 kHz AAC (M4A Container) mit 96kbits limitiert seid. Das ist etwas schade, aber dafür gibt’s ein dickes Trostpflaster: Derselbe Trick funktioniert auch bmitVideo! Das iPhone kümmert sich dann ums Bild, das Mikme um den weit besseren Ton.

Auch wenn es mal Aussetzer bei der Bluetoothverbindung geben sollte, dann wird alles direkt nach der Aufnahm sauber nachsynchronisiert (ihr seht am Ende der Aufnahme oft einen kurzen Indikator in Prozent wieweit die Aufnahme synchronisiert ist (Bei 15 Miniten Audioaufnahme waren es vielleicht 10 Sekunden Wartezeit). Auf die Art macht das Aufnehmen richtig Spaß und es funktioniert auch einwandfrei! Ich hätte z.B. das Mikme bei einem Paneltalk in der Nähe der Sprecher oder der PA positionieren können um die Aufnahme auf dem Handy zu starten. Oder ich hätte das ganze als Video gefilmt, immer mit ordentlichem Ton. Wenn ihr die Aufnahme also gleich auch auf dem Handy haben oder ein Video mit ordentlichem Ton wollt, dann ist das kleine Mikme super!

Eine große Gesprächsrunde als Bootlegaufnahme

Zoom H6 und Mikme Microphone Silver im Podcasteinsatz

Was ich auch probiert habe, war das große Podcaster und Blogger PowWow auf der Nippon Connection als Backup aufzunehmen. Die Aufnahme selbst nahm Thomas mit einem Zoom H6 und 4 Shure SM58 vor. Das Mikme Microphone Silver lag auf einem Tisch um den herum etwa ein Dutzend Leute saßen. Um das Mikme etwas abzukoppeln von Trittschallgeräuschen habe ich ein paar Servietten untergelegt. Das ist jetzt wirklich keine ideale Aufnahmesituation, aber jeder der Teilnehmer ist gut in der Aufnahme verständlich. Man hört allerdings sehr deutlich wenn jemand auf den Tisch tappt oder dergleichen. Sprecher die mehr als 2 Meter entfernt waren, klingen dann auch etwas rauschig sobald man die Aufnahme levelt (das Mikme Gold hätte hier einen etwas niedrigen Rauschpegel).

Als Backup ist die Aufnahme aber durchaus verwendbar. Das Rauschen und der Hallanteil bei der Aufnahme kriegt man mit Plugins auch etwas in den Griff. Ich denke für eine gesellige Viererrunde in einem nicht allzu stark hallenden Raum könnte man auch eine Podcastfolge veröffentlichen die sich durchaus ok anhört. Einen Zoom H6 mit extra Mikros die nah eingesprochen werden schlägt das Mikme in dieser Situation natürlich nicht. Ich konnte hier übrigens nicht mit Bluetooth aufnehmen, das hätte die Aufnahme des H6 mit Störgeräuschen versehen.

Podcast mit Remote-Gesprächspartner

Ich habe das Mikme Microphone Microphone Silver auch zum Podcasten über Studiolink (Skype Alternative mit besserem Ton für Podcast und Co.) eingesetzt. Ich war als Gast beim Podcast Bahnhofskino mit Patrick Lohmeier als Gastgeber, der Film über den wir gesprochen haben war Two-Lane Blacktop. Ich war erst etwas überrascht, da ich das Mikme “nur” als Audioeingang an meinem MacBook verwenden konnte, ein Audioausgang wurde nicht erkannt. Ihr könnt also nicht, wie bei anderen USB Mikrofonen oft üblich, euren Gesprächspartner über den Kopfhörerausgang des Mikme hören, während ihr euch selbst latenzfrei monitort. In kurz: Wenn ihr nicht extra basteln wollt (ich denke da einen 5-fach Klinkensplitter und ein paar kurze Klinkenkabel), dann hört ihr euch entweder selbst oder euren Gesprächspartner. Beides geht nur etwas verzögert, da das Signal von eurer Aufnahme erst in den Computer und dann wieder zurück wandert (und diese paar Millisekunden leider sind irritierend genug). Das ist schade, liegt aber daran, dass das Mikme so klein ist, dass physisch einfach keine richtige “Soundkarte” reinpasst.

Abgesehen von dieser Einschränkung klingt das Mikme natürlich sehr gut, Patrick meinte auf meine Frage wie ich klinge “Als würdest Du neben mir sitzen!”. Das ist doch was! Im Vergleich zu meinem Standardmikrofon, einem Rode S1, klang die Aufnahme auch sehr klar, aber auch wesentlich halliger. Das Rode S1 ist eine Superniere, das Mikme ist eben als Niere doch offener und nimmt mehr Raum auf. Zur Verteidigung des Mikmes muss ich aber sagen, dass ich das Rode S1 generell auch näher einspreche (Das Mikme war wieder auf dem niedrigen Pixi Stativ montiert). Klanglich ziehe ich das Rode S1 dem Mikme Microphone Silver aber aufgrund des wärmeren Grundtons vor, ein Vergleich S1 und Mikme Gold mag anders ausfallen. Durch diese beiden Einschränkungen (beschränktes Monitoring, mehr Raumhall) würde ich daher bei meiner gewohnten Lösung bleiben. Die Folge könnt ihr bei Bahnhofskino hören.

Mikrofon für die schnelle Aufnahme zwischendurch

Ich verwende das Mikme Microphone Silver dafür sehr gerne um noch mal schnell etwas Einzusprechen. Für unsere Steady Unterstützer musste ich kürzlich ein kurzes “Dankeschön” aufnehmen. Dafür brauchte ich wirklich nur das Mikme selbst um im Schlafzimmer (der akustisch am besten klingende Raum hier) noch schnell ein paar Sätze aufzunehmen. Ich denke für kurze Audiokommentare für andere Podcasts oder den einen oder anderen Einsprecher würde ich jetzt immer das Mikme auspacken.

Vergleich mit anderen mobilen Lösungen

Größenvergleich: iRig PreHD, Rode S1, Abspannguckerlogo 7x7cm, Mikme Microphone Silver, Tascam DR100 miii

Als mobile “Immer dabei” Lösung, gerade für eine Aufnahme die sofort einsatzbereit sein soll, ist das Mikme Microphone Silver wirklich fantastisch. Andere Lösungen die ich probiert habe für genau diesen Zweck haben nicht ansatzweise so gut funktioniert. Ein Tascam DR10X Minirecorder mit einem Rode Reporter scheiterte am leblosen und verrauschten Ton und am vergleichsweise hohen Packmaß. Andere dynamische Mikros wie das Sennheiser E835 sind mir in Verbindung mit dem DR10X dann auch zu schwer (das Sennheiser wiegt mehr als das doppelte vom Mikme) um sie immer mitzunehmen.

Der DR10X ist übrigens auch einfach billig verarbeitet, das kann ich dem Mikme im Gegenzug gar nicht vorwerfen. Ein Zoom H1 oder ein Sony Recorder wie der ICD-UX560 kommen nicht an die Audioqualität oder Verarbeitung des Mikme heran. Ein Zoom H5 oder ein Tascam DR100 mIII sind beide sperriger und klingen mit ihren XY Kapseln weniger gut für reine Sprachaufnahmen.

Alle genannten Fieldrecorder sind ohne extra Poppschutz übrigens so gut wie nutzlos im Vergleich zum Mikme! Andockmikrofone für das iPhone wie das iRig Field oder das Rode Videomic Me L können dem Mikme auch nicht das Wasser reichen (Das iRig Field nimmt Griffgeräusche auf und ist windig verarbeitet, das Videomic L rauscht und klingt vergleichsweise dumpf). Das Mikme Microphone Silver klingt auch hier besser, ist leichter zu handhaben. Bevor ihr jetzt „Werbung!“ schreit: Es geht immer um den jeweiligen Einsatzzweck und eure Präferenzen. Ein Tascam DR100mIII mit einem Rode Reporter ist eine saubere Aufnahmelösung(braucht aber Platz in eurer Tasche), ein Zoom H5 nimmt 4 Kanäle gleichzeitig auf und ein Sony ICD-UX560 ist in erster Linie ein exzellentes Diktiergerät. Aber wie gesagt: Schnelle Aufnahme, leichte Handhabung, guter Klang: Das Mikme ist schon nice!

Änderungswünsche und Fazit

Würde ich was am Mikme Microphone Silver ändern wollen? Grundsätzlich ist das Mikme verdammt fein, ich wäre aber tatsächlich nicht abgeneigt wenn es eine Version gäbe die minimal in die Länge gezogen wäre (so ein extra Zentimeter unten dran). Das Design würde dann ggf. etwas leiden aber auf die Art könnte man z.B. einen größeren Akku, einen physischen Gainregler und eine “richtige Soundkarte” verbauen. Das wäre nur eine Idee. Ansonsten wäre USB-C dem aktuellen Micro-USB Anschluss klar vorzuziehen in einer zukünftigen Version. Vom Ton, der Verarbeitung, der Handhabung und der Software bin ich sehr angetan. Für mich ist das Mikme Microphone Silver ein Bereicherung im mobilen Podcastarsenal und somit eine klare Empfehlung!

Das Mikme Microphone Silver findet ihr auf mikme.com

Mikme Pocket

P.S. Und falls ihr euch denkt: “Ich hätte das Ding gerne als Lavalier für Videodrehs!”, dann habt ihr Glück. Gerade ist eine Kickstarterkampagne für das Mikme Pocket gestartet, welches richtig vielversprechend aussieht.

#104 – Avengers: Endgame

Auch bei den Abspannguckern darf es mal ein bisschen Marvel sein: Alexander und René besprechen Avengers: Endgame

Jetzt wo wahrscheinlich jeder Angers: Endgame gefühlt drei bis siebenmal gesehen hat, können wir den Film ja mal mit dem einen oder anderen Spoiler besprechen. Wir reden unter anderem darüber, wie wenig der Film im Vergleich zu vielen anderen Marvel Streifen auf Dauer-Action setzt, welche Kontraste zu Infinity War geboten werden und wie die extra Charaktere um das Avengers Kernteam genutzt werden. Ähnlich wie bei unserer Game of Thrones Folge liegt der Schwerpunkt hier auch wieder darauf, wie Dinge zu Ende geführt werden.

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#103 – Game of Thrones: Staffel 8 Recap

Alexander und René sprechen über das große Finale von Game of Thrones und darüber wie schwer es ist, eine Serie zu einem befriedigenden Ende zu führen.

Wir gehen dabei alle Folgen einzeln durch und sprechen die scharfe Kritik an, die die letzte Staffel allgemein erfahren hat. Ob wir die letzte Staffel jetzt wirklich allzu problematisch fanden, oder ob wir dennoch Spaß hatten, erfahrt ihr im Podcast.

Demnächst sprechen wir passend dazu noch noch über Avengers: Endgame, das andere große “Serienfinale”.

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Ankündigungen: Steady, Settegialli, neue Folgen und Treffen auf der Nippon Connection

Das ist keine reguläre Folge, wir haben dafür das eine oder andere zum Ankündigen. Keine Sorge, diese Minifolge dauert dafür auch nur ein paar Minuten!

Uns gibt es jetzt auch auf Steady. Das heißt ihr könnt uns monatlich unterstützen und kriegt dafür unter anderem die Chance, dass wir euren Wunschfilm besprechen. Mehr erfahrt ihr in der Episode und natürlich auf unserer Steady Seite: steadyhq.com/abspanngucker.

Wenn ihr uns unterstützen wollt, würden wir uns natürlich wahnsinnig freuen! Vielen lieben Dank schon mal! Und wenn nicht, bleibt alles wie gehabt. Ihr könnt unseren Podcast natürlich weiterhin kostenlos hören.

Wir machen auch dieses Jahr wieder einen Settegialli. Das heißt wir gucken sieben Gialli, sexy italienische Thriller mit Stil und Schmuddel. Genauso wie 2018 werden wir auch wieder mehrere Folgen zum Giallo produzieren. Alle Infos zum Settegialli findet ihr auf Twitter unter #Settegialli und auf abspanngucker.de/settegialli

Es gab zuletzt nicht allzu viele Folgen im Feed. Tatsächlich haben wir aber viele, viele Episoden aufgenommen. Habt bitte etwas Geduld, da kommt einiges auf euch zu.

Wir sind auch dieses Jahr wieder auf der Nippon Connection, dem japanischen Filmfestival in Frankfurt am Main (vom 28.5. bis 2.6.). Wenn ihr uns mal persönlich treffen wollt, dann schreibt uns doch auf Twitter unter @abspannpodcast oder meldet euch per Email unter podcast@abspanngucker.de Wir würden uns sehr freuen, euch persönlich kennen zu lernen!

So das war’s! Demnächst gibt’s wieder eine lange Folge auf die Ohren!

Liebe Grüße von euren Abspannguckern

Alexander & René

#102 Bonus: Die Schöne und das Biest mit Kinderaugen

René hat mit seiner Tochter eine weitere Folge zu einem Disney Zeichentrick-Klassiker aufgenommen: Diesmal reden beide über Die Schöne und das Biest. Die beiden klären unter Anderem warum Belle Gaston nicht heiraten will und ob Kinder Narzissten sind.

Wir verweisen dabei wieder auf die Krieg der Sterne (mit Kinderaugen) Folgen von Spätfilm. die uns (zum Klauen) inspiriert haben. Viel Spaß!

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#101 – Any Given Sunday (An jedem verdammten Sonntag, Gast: Christian Genzel)

Ein krawalliger Sportfilm, ein hektisches Schnittgewitter und Al Pacino brüllt wie ein Löwe. Es geht um Any Given Sunday (1999, An jedem verdammten Sonntag), der Film in dem Oliver Stone mit American Football abrechnet. 

Alexander ist auf der Ersatzbank, dafür hat René unseren langjährigen Freund Christian Genzel eingeladen um diesmal auch mit laufendem Mikrofon mal wieder richtig ausführlich über Oliver Stones Filme zu quatschen. Die beiden reden über Sportfilme und deren typische Erzählstruktur, über ihre persönlichen Oliver Stone Favoriten und über Regisseure mit sehr ausgeprägten Regiestilen. Natürlich wird Any Given Sunday im Detail besprochen, inkl. der wichtigsten Erzählbeats. 

Christian findet ihr unter @christiangenzel

Seinen Podcast Lichtspielplatz findet ihr unter @lichtspielplatz

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#100 – 3 Jahre Abspanngucker – Filme die uns geprägt haben

Kaum fängt man an mit dem Podcasten sind auch schon drei Jahre um. Drei Jahre in denen René und Alexander nicht nur unzählige Filme und die eine oder andere Serie besprochen haben, sondern auch drei Jahre in den wir viele neue Freunde gefunden haben. Es war eine schöne Zeit und natürlich machen wir weiter.

Neben etwas Rück- und Ausblick haben wir uns diesmal etwas besonderes einfallen lassen: René und Alexander reden über Filme, die einen beeinflusst haben. Das sind Filme die uns in unsere Kindheit beeindruckt haben, Filme die uns was gegeben oder auf ganz neue Spuren gebracht, ja sogar die Berufswahl beeinflusst haben. Und wir haben passend dazu viele wunderbare Beiträge von Hörern und Podcastern bekommen die von ihren persönlichen Einflüssen erzählen. Da sind einige Überraschungen dabei, aber auch vieles was verbindet. Eine tolle Auswahl! Mit dabei sind:

Becci Die Kulturpessimist*innen https://twitter.com/Genderbeitrag
Christian Get Your Genki https://twitter.com/GiornataNera
Daniel & Paula Spätfilm https://twitter.com/Spaetfilm
Dominik CET Podcast https://twitter.com/starck_dominik
Kai Kinow-Blog https://twitter.com/KaiRemen
Knut Ein Filmarchiv https://twitter.com/KnutBrockmann
Michael (alt) Kompendium des Unbehagens https://twitter.com/Komdehagens
Michael (jung) Kompendium des Unbehagens https://twitter.com/Don_Mosquito
Nenad Bildnachwirkung https://twitter.com/nenaditacka
Patrick Bahnhofskino https://twitter.com/bahnhofskino
Patrick Dein Lieblingsblog für Jog- und Zockgeschichten https://twitter.com/moep0r
Thomas SchönerDenken https://twitter.com/schoeNERDenken

Vielen lieben Dank für die vielen Beiträge! Da waren einige Filme zum Entdecken und Wiederentdecken dabei.

Vielen lieben Dank auch an unsere Hörer. Wir hatten eine schöne Zeit mit euch und freuen uns auf’s vierte Jahr.

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#99 – The Battle of Algiers (Die Schlacht um Algiers, Gast: Lucas Barwenczik)

Ein politischer, kontroverser Film, ein wichtiges Zeitzeugnis, ein Meisterwerk! Zusammen mit Lucas Barwenczik besprechen René und Alexander Gillo Pontecorvos The Battle of Algiers (1966, La battaglia di Algeri, Die Schlacht um Algiers).

Algiers, die Hauptstadt Algeriens, im Jahr 1957. Die französische Armee jagt in der verwinkelten Altstadt, der Kasbah, die Urheber immer neuer Anschläge der Nationalen Befreiungsfront (FLN). Die Aufständischen wehren sich gegen koloniale Unterdrückung und kämpfen für ein freies Algerien. Beide Seiten sind zu schrecklichen Taten bereit: Die FLN tötet Zivilisten, die Franzosen foltern Verdächtige.

Wir sprechen über die Hintergründe des Films, den dokumentarischen Erzählstil und den Einfluss, den der Film immer noch hat. Natürlich gehen wir auch darauf ein, wie neutral der Film tatsächlich beide Seiten des Konflikts betrachtet.

Lucas findet ihr auf Twitter unter @kinomensch

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#98 Nachspann – Alita: Battle Angel

Ein Herzensprojekt von James Cameron. Robert Rodriguez im Regiestuhl. Eine Animeverfilmung in der die titelgebende Heldin richtig auf den Putz haut. René und Alexander sprechen im Nachspann über Alita: Battle Angel, einer Verfilmung auf die Alexander über 15 Jahre gewartet hat.

Wir sprechen über die Stärken des Films, die großartige Performance von Rosa Salazar zum Beispiel, und über Robert Rodriguez als Regisseur. Das Beat Sheet packen wir auch aus, und natürlich gehen wir auf die strukturellen Probleme des Films ein. Alita: Battle Angel verwurstet gleich drei der neun Bände des Mangas Battle Angel Alita (Gunm), über 600 Seiten von Autor und Zeichner Yukito Kishiro wurden in 122 Minuten gepackt. Der Vorlage blieb man durchaus treu, aber das Ergebnis schauen wir uns mal genauer an.

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#97 Bonus: Der König der Löwen mit Kinderaugen

Renés dreijährige Tochter wollte auch mal ins Mikrofon sprechen. Heraus kam ein Gespräch über Der König der Löwen und eine kleine Homage an die tollen Krieg der Sterne (mit Kinderaugen) Folgen von Spätfilm. Wer nochmal daran erinnert werden möchte, wie Scar im Film gestorben ist, sollte mal reinhören bei uns. Viel Spaß!

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#96 – Japanuary 2019 – Youth of the Beast

Wir bleiben im Japanuary. Wie schon 2018 schauen wir auch dieses Jahr mindestens 8 japanische Filme und twittern, bloggen und podcasten darüber. Mehr zum Japanuary findet ihr bei unseren Freunden von Schöner Denken .

Diesmal sprechen wir über Youth of the Beast (1963, Jagd auf die Bestie), einem Yakuzafilm der für Regisseur Seijun Suzuki einen großen Umbruch darstellte. Nach 30 B-Filmen in nur 8 Jahren, sieht man hier schon richtig schön, wie er weniger am Plot und mehr an den filmischen Möglichkeiten interessiert war. Die Geschichte um Troublemaker Jo (Joe Shishido) hastet an einem vorbei, aber die Bilder, die bleiben haften. Ein wunderbarer Vorgeschmack auf seine späteren Gaga-Yakazu-Filme Tokyo Drifter (1966) und Branded to Kill (1967).

Wir haben auch einen japanophilen Gast eingeladen: Christian Preiß ist wieder bei uns um nicht nur über den Film sondern auch sein Japan-Musik-Label Get your Genki zu sprechen.

Christian findet ihr auf Twitter unter @Giornata_Nera
Get Your Genki findet ihr auf Bandcamp

Ganz viele schöne Podcasts zum #Japanuary findet ihr bei der Fyyd Liste von NerdNerdNerd. Wir sind übrigens bei einigen Episoden von SchönerDenken zu finden. Bei Spätfilm redet Alexander mit Daniel über Die sieben Samurai.

Was noch: Beim Ton gibt’s ein paar kleine Ungereimtheiten (sorry), dafür dürft ihr, als audiophilen Ausgleich quasi, am Ende in einen der Songs aus Get Your Genki Vol. 1 reinhören.

Vielen lieben Dank auch an Konrad für den Hörerbrief.

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#95 Jahresrückblick 2018: Gute Filme, schlechte Filme und eine lange Superheldenparade

Alexander und René wagen sich wieder an einen Jahresrückblick. Bei uns gibt es keine Top Ten Listen, keine Countdowns und relativ wenig Schnick Schnack. Ob ein Film jetzt exakt 2018 in deutschen Kinos gelandet ist, ist uns auch ein bisschen Schnuppe.

Wir quatschen über unsere Film- und Kino Highlights 2018 und ganz besonders über Filme, die wir bisher noch nicht besprochen haben. Und ein bisschen Gemecker darf nicht fehlen: Wir gehen auch unsere Enttäuschungen im vergangenen Jahr durch.

Im Schnelldurchlauf besprechen wir auch so ziemlich alle Superheldenfilme der letzten Zeit und knöpfen uns am Ende Solo: A Star Wars Story vor. Etwas mehr im Detail besprechen wir unter anderem Suspiria (2018), The Predator, The Big Sick, Red Sparrow, Black Panther und Avengers: Infinity War.

P.S. Der erwähnte One Cut of the Dead erscheint natürlich nicht bei Arrow, sondern bei Third Windows Films.

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